Subscribe Letzte Beiträge

Asiatische Marinaden zum Grillen

 

Asiatische Marinaden geben Grillgerichten einen eigenen unverwechselbaren Geschmack. Leider sind diese Marinaden nur in sehr wenigen Feinkostgeschäften erhältlich und müssen selbst hergestellt werden. Rumpsteaks, Nackensteaks, Geflügel und Gemüse schmecken frisch auf dem grill zubereitet immer besser als wenn diese in der Pfanne gebraten werden.
Asiatische Marinaden müssen immer mindest vier Stunden in das Grillgut einziehen, damit dieses den typisch asiatischen Geschmack aufnehmen kann. Als Grundlage für die verschiedenen asiatischen Marinaden sollte jede Hausfrau immer Sojasoße, Sesamöl, Ingwer, Knoblauchzehen, Zitronengras und Korianderwurzel vorrätig haben.
Für asiatische Marinaden sollten die Knoblauchzehen immer grob gehackt und nicht durch eine Knoblauchpresse gedrückt werden. Zitronengras darf dagegen als ganzer Stängel der Marinade beigefügt werden. Auch bei der Korianderwurzel und dem Ingwer gilt ein grobes Hacken als die beste Form der Zerkleinerung.
Liebhaber die den asiatischen Geschmack bei Grillgerichten mögen, können das Grillgut auch schon einen Tag vor der Zubereitung in die asiatische Marinade einlegen.
Auch Fisch lässt sich in asiatischen Marinaden sehr gut einlegen und bekommt beim Grillen einen ganz anderen herzhaften Geschmack. Asiatische Marinaden für Fischgerichte sollten immer zusätzlich mit Kokosmilch und einer handelsüblichen Fischsoße abgeschmeckt werden. Je nach Geschmack können auch Schalotten oder Frühlingszwiebeln der Marinade beigefügt werden. Wer es etwas schärfer mag, darf gern auch Chillies für diese asiatischen Marinaden verwenden.
Wenn zuviel von einer asiatischen Marinade zubereitet wurde, hält diese sich in einem Schraubglas im Kühlschrank einige Wochen frisch.
Zu allen gegrillten Gerichten mit asiatischen Marinaden passen hervorragend gebratenes Gemüse, Reis und auch ein asiatischer Rindfleischsalat.
Mit leckeren asiatischen Marinaden lassen sich aber auch verschiedene Gemüsesorten und Früchte auf dem Grill zubereiten. Besonders Früchte sollten in eine süße asiatische Marinade eingelegt werden, damit diese ihren eigenen Fruchtgeschmack voll entfalten können. Sehr gut zum Grillen eignen sich etwas dickere Scheiben einer Ananas, Mangoviertel und feste Äpfel. Die asiatische Marinade wird besonders lecker, wenn ganz nach Geschmack Palmzucker, rote Thai-Schalotten und der Saft von Limetten beigegeben werden.
Als Gemüse eignen sich Maiskolben und Zuccinis hervorragend zum Grillen. Diese können auch gern als Beilage serviert werden. Besonders schmackhaft wird das Gemüse, wenn es vor dem Grillen in eine asiatische Marinade mit Teraki und Orangen eingelegt wurde. Zu Zubereitung dieser asiatischen Marinade wird frisch gepresster Orangensaft und etwas Reisessig benötigt.
Obst und Gemüse lässt sich am besten in einem Plastikbeutel marinieren, sollte aber auch mindestens drei Stunden in der Marinade durchziehen.

Thunfischsteaks vom Grill

 

Der Thunfisch erleidet dasselbe Schicksal wie alle schmackhaften Fische der Weltmeere – er wird überfischt und ist deshalb auf stark dezimierte Bestände zusammengeschrumpft. Speziell in Japan ist er für Sushi äußerst begehrt und deshalb dort einer der gefragtesten Fische. In Deutschland wird Thunfisch vor allem in Form von Dosenfisch verzehrt, wenn man mal von der auch bei uns beliebten italienischen Vorspeise Vitello tonnato absieht.

Wegen des sehr gehaltreichen, fetten Fleisches landet er aber auch bei uns zunehmend in Form von Steaks auf dem Grill. Dabei ist der Aufwand minimal, denn das Fleisch ist so zart, dass wenige Minuten grillen von jeder Seite ausreichen, um den Fisch zuzubereiten.

Deshalb einige Rezepte, die den Fisch vom Grill zu einer echten Delikatesse machen.

1.) Thunfisch Steak vom Grill mit Petersilienpesto. Wichtigster Bestandteil hier ist das Petersilienpesto, das sich mit wenigen Handgriffen aus Petersilie, Pinienkerne, Knoblauch und Olivenöl herstellen lässt. Den mit Salz und Pfeffer gewürzten Fisch nach dem Grillen (je 1-2 Minuten von jeder Seite) mit dem Pesto einreiben und mit Baguette servieren.
2.) Thunfisch Steak mit Thymian-Zitronenkruste. Frischkäse, Semmelbrösel, Parmesan, Thymian und Knoblauch mit Zitronensaft zu einer Paste verarbeiten. Nach dem Grillen des gesalzenen und gepfefferten Thunfischs die Paste auftragen und anschließend unter dem Grill einige Minuten überbacken. Hierzu passen Reis oder Nudeln.
3.) Thunfisch Steak à la Jamie Oliver. Chili und Koriandersamen im Mörser zerstoßen, dann Knoblauch, Korianderkraut, Zitronensaft hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch mit dieser Mischung einreiben und dann kurz und scharf grillen. In der Regel reicht je eine Minute von jeder Seite. Ist mit fast allen Beilagen, auch Pommes Frites, kombinierbar.
4.) Thunfisch Steak à la Provençale. Die Thunfisch Steaks salzen und pfeffern. etwas Olivenöl mit gleich viel Zitronensaft und den gehackten Kräutern (Petersilie, Thymian, Dill, Zitronenmelisse) mischen und über die Thunfisch Steaks geben. Diese 1 Stunde marinieren. Dann die Tomaten enthäuten, halbieren und entkernen. Die Zwiebel und den Knoblauch fein schneiden. Nun die Thunfisch Steaks aus der Marinade nehmen, anbraten und herausnehmen. Die Zwiebel mit dem Knoblauch anbraten und mit Weißwein und der übriggebliebenen Marinade und den Tomaten ablöschen. Die Thunfisch Steaks auf dieses Tomatenbett geben und das Ganze für zirka 30 Minuten in den Backofen und bei 180 Grad garen. Beilage Baguette.
5.) Thunfisch Steak auf asiatisch. Den Fisch wie üblich salzen und pfeffern. Dann das Steak zirka eine Stunde in einer Mischung aus Reisweinessig, Limettensaft, Sesamöl, Sambal, braunem Zucker, Ingwer, Sojasauce, Knoblauch und zerkleinerten Frühlingszwiebeln marinieren. Anschließend für je eine Minute auf den Grill und mit Reis servieren.

Immer perfektes Grillgut mit der richtigen Temperatur beim Holzkohlegrill

 

Sommerzeit – Grillzeit. Ob im Garten, am Baggersee, im Park oder auf der Terrasse, wenn die Temperaturen steigen, steigt auch der Appetit auf Gegrilltes. Und am beliebtesten ist natürlich nach wie vor der gute alte Holzkohlegrill. Egal ob Steaks, Würstchen oder Gemüse – nur über Holzkohle gegrillt entwickelt sich das perfekte Grillaroma mit der feinen rauchigen Note.
Doch das Grillen hat natürlich auch seine Tücken, und nicht jeder ist zum Grillmeister geboren. Wie oft steht man enttäuscht vor schwarz verbrannten Steaks oder verkohlten Würstchen – doch das muss nicht sein. Das Geheimnis des perfekten Grillens ist eigentlich ganz einfach und besteht vor allem darin, immer die perfekte Temperatur einzuhalten.
Am Anfang ist es natürlich notwendig, die Holzkohle auf die volle Brenntemperatur zu bringen. Verwenden Sie gute Grillanzünder und warten Sie so lange, bis die Kohle gut glüht und mit einer feinen weißen Schicht überzogen ist, nur dann hat sie die zum Grillen benötigte Temperatur. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, kann man dem Grill beispielsweise Luft zufächeln oder einen Blasebalg verwenden. Ist die volle Temperatur erreicht, kann es losgehen, und das Grillgut kommt auf den ebenfalls gut vorgeheizten Rost.
Doch nun kommt es auf die Kunst der Temperaturregelung an. Steaks sollten beispielsweise mit hoher Temperatur angebraten werden – dadurch schließen sich die Poren. Anschließend benötigt man eine etwas niedrigere Temperatur zum Fertiggrillen, damit sie nicht verbrennen. Dies lässt sich auf verschiedene Arten regeln. Wenn die Grillfläche groß genug ist, kann man zum Beispiel das Kohlebecken nicht ganz voll machen, und die glühende Kohle ungleichmäßig darin verteilen. Dadurch entstehen verschieden heiße Zonen, zwischen denen man dann das Grillgut hin- und herschieben kann, je nachdem, welche Temperatur man gerade benötigt. Zum Anbraten also über die heißeste Stelle, und dann an den Rand zum Fertiggrillen. Alternativ ändert man die Höhe des Rostes über der glühenden Kohle – fast alle Holzkohlegrills bieten dazu die Möglichkeit, den Rost auf unterschiedlicher Höhe einzuhängen.
Mit Schwenkgrills, bei denen der Rost an einer Kette über dem Grill hängt, geht es das besonders komfortabel: hier lässt sich der Rost einfach durch Einhängen der Kette in unterschiedlichen Positionen fixieren.
Bleibt noch zu erwähnen, dass viele Grills die Möglichkeit bieten, die Temperatur der Glut über Klappen oder Schieber im Boden des Kohlebeckens zu regulieren. Dies eignet sich aber nur dazu, die allgemeine Temperatur zu regeln, da die Temperaturänderungen zu langsam sind, um die Temperatur auf diese Art den sensiblen Anforderungen des Grillgutes anzupassen. Sie können diese Möglichkeit zum Beispiel nutzen, um die allgemeine Temperatur herunter zu regeln, wenn Sie nur noch Folienkartoffeln oder Ähnliches grillen wollen.
Und nun ran an den Grill und selber ausprobieren – wir wünschen viel Erfolg und guten Appetit!