Wie grillt man Rindersteaks richtig

 

Für einen Fleischgenießer gibt es nichts besseres als ein frisch gegrilltes und saftiges Rindersteak. Vor allem Laien sind sich oft aber nicht im Klaren welches Fleisch sie am besten auf den Grill legen dürfen. Nicht jedes Fleischstück vom Rind ist gleichgültig und kann auf dem Grill zubereitet werden.
Mastochsen oder Jungkühe geben für den Grillgenuss das beste Fleisch. Eine luxuriösere Variante ist das Filet des Rinds. Allerdings kosten ein paar Filetsteaks auch schon mal gut und gern ein kleines Vermögen. Wenn also kein Kredit für ein Stück Fleisch aufgenommen werden soll ist ein Hüftsteak sehr zu empfehlen.

Fleischkenner sprechen oft von marmoriertem Fleisch, das heißt, dass das Grillfleisch nicht zu mager sein soll und von leichten Fettlinien geprägt ist. Auf keinen Fall darf das Fleisch aus der Kühlzone geangelt werden. Qualitativ hochwertige Fleischprodukte finden sich immer beim guten Metzger des Vertrauens.

Zum Grillen braucht das gute Stück Fleisch nicht viel. Ausschließlich Öl, Salz und Pfeffer werden für ein leckeres Steak benötigt. Der Eigengeschmack geht durch überschüssige Gewürze verloren. Deshalb sollen auch unnötige Gewürze wie zum Beispiel Knoblauch, Rosmarin- oder Thymianzweige vermieden werden. Bevor das Fleischstück auf den Grill gelegt werden darf muss es noch pariert werden, das heißt es wird von überschüssigen Sehnen oder Hautstücken befreit. Zu beachten ist, dass das Fett nicht abgeschnitten werden darf, weil das Fett erstens ein Geschmacksträger ist und außerdem das Steak während dem Garen saftig hält.

Neben dem Hüftsteak ist auch das Roastbeef oder die Hochrippe sehr für ein Grillvergnügen zu empfehlen. Im Grunde können folgende Stücke vom Rind gegrillt werden: Filet, Hochrippe, Hüftsteak, Roastbeef und das Entrecote. Das Entrecote gilt als besonders delikat und entspringt der Zwischen- oder Hochrippe.

Oft wird auch über die Garzeit des Steaks diskutiert. Diese kann allgemein nicht festgelegt werden, da der Steakfan sein Fleisch entweder noch blutig (rare), mit einem rosa Kern (medium) oder bereits vollkommen gar (well done) haben will. Um die Garzeit richtig zu treffen lohnt es sich entweder bei ständiger Verwendung ein Bratenthermometer zu kaufen oder mit Hilfe der Fingerprobe zu prüfen. Bei der Fingerprobe handelt es sich um reines Druckgefühl. Um so elastischer das Fleisch ist, desto blutiger ist es noch im Inneren. Gibt es auf Fingerdruck so gut wie nicht mehr nach ist das Fleisch bereits durchgebraten.