Tips zum Grillen 19

 

Tips zum Grillen 19

mit freundlicher Genehmigung von www.grillfuerst.de

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Was gibt es schöneres, als einen gemütlichen Grillabend im Kreise von Familie und Freunden zu verbringen? Besonders bei passendem Wetter und vor allem mit einem Grillmeister, der sein Handwerk versteht, wird ein solcher Abend schnell zu einem gelungenen.

Doch nicht nur der Grillende ist für das letztendliche Resultat verantwortlich, sondern auch das von ihm verwendete Material. So ist es zu aller erst der Grill, welcher zu Beginn der neuen Saison zunächst einer Überprüfung hinsichtlich Beschichtung und Standfestigkeit standhalten muss. Besonders dann, wenn selbiger im vergangenen Sommer sehr häufig in Benutzung war. Sollte das alte Modell nicht mehr zu gebrauchen sein, gilt es auch beim Kauf eines neuen einige Punkte zu beachten. Zunächst ist es die Größe, welche berücksichtigt werden muss. Hierzu ist abzuwägen, welche Mengen bei einem durchschnittlichen Grillfest in der Regel benötigt werden. Des Weiteren sind auch eine leichtgängige Reinigung, sowie die bereits genannte Standfestigkeit entscheidend. Als Entscheidungshilfe dient hierzu das bekannte Tüv GS-Zeichen. Ist dieses nicht auf der jeweiligen Verpackung zu finden, ist vom Kauf prinzipiell abzuraten. Praktisch ist es, bereits montierte Beispielgeräte, etwa im Baumarkt grob in Augenschein zu nehmen.

Spezielle technische Finessen, wie etwa ein eingebauter Drehspieß sind zwar praktisch, können bei minderwertiger Ausführung aber schnell zum Ärgernis werden. Grills mit einer derartigen Ausstattung sind in unterschiedlichen Ausführungen käuflich zu erwerben. Neben der elektrischen Variante welche mit Strom betrieben wird, ist auch eine batterie- oder manuell betriebene Ausführung verbreitet. Ein Drehspieß, welcher Strom benötigt kann besonders im Bezug der Benötigung passender Verlängerungskabel schnell unpraktisch werden. Vor der Anschaffung ist daher abzuwägen ob ein Spieß überhaupt benötigt wird und welche Gegebenheiten am einschlägigen Grillort normalerweise zutreffend sind. Liegt dort beispielsweise immer Strom an? Reine Elektrogrills arbeiten freilich ausschließlich mit Strom als Energiequelle, finden jedoch eher auf der Terrasse oder dem Balkon als im freien Garten Anwendung und stellen darüber hinaus für echte Holzkohle-Grill-Freunde keine echte Konkurrenz dar.

Eine weitere Grillform, ist die seltenere Variante des vertikalen Grills. Dieser wird auch als Hochkantgrill bezeichnet. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, dass Fetttropfen, welche sich vom Grillgut absondern, nicht direkt in die Glut tropfen können. Dies erfüllt somit einen gesundheitlichen, wie auch geschmacklich positiven Aspekt. Jedoch gelangen bei einem reinen Kohlegrill auch im Falle eines Vertikalgrills krebserregende Stoffe ins Grillfleisch. Wer dieses Risiko prinzipiell vermeiden möchte, dem sei ein Gas- oder Elektrogrill ans Herzu zu legen.

Auch zu beachten ist die Wahl des richtigen Grillwerkzeugs. Dieses muss in jedem Fall lang genug sein und eine passende Griffigkeit aufweisen. Fettiges Fleisch kann anderenfalls schnell abrutschen und auf dem Rasen landen. Für perfekte Ergebnisse eignet sich des Weiteren ein Grillfleischthermometer. Mit diesem kann das Innere des Fleisches auch auf dem Grill auf den Punkt zubereitet werden.